Hugo Bergham
Hugo Bergham ist der Autor des auf acht Bände angelegten Romanzyklus 'Alles in Ordnung', der die generationenübergreifende Geschichte der Familien Großveldt und von Melzer erzählt. Ferner hat Hugo Bergham im Dittrich-Verlag bislang drei Sachbücher vorgelegt. 2022 ist 'Something Precious - Erinnerungsorte der englischen Literatur' erschienen. 2025 'Adenauerianer - Gestalter, Macher, Zauberer - wem wir die Republik verdanken' und 2026 'Zur gleichen Zeit, am selben Ort - Künstler. Kommunen. Kollektive'.
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2026
Alles in Ordnung: Im Hafen
Münzburg, Anfang der 70er. Johanna Karde und Moritz Großveldt sind sich nähergekommen. Trotz bevorstehender Prüfungen unternehmen sie ausgedehnte Reisen. Moritz wird nur Rechtsreferendar, um sein Anglistikstudium zu finanzieren, beschließt aber unter dem Einfluss seines Ausbilders Dr. Schluffke, die Referendarzeit zu Ende zu bringen. Diese verbringen Johanna und er fast ein Jahr in Rio de Janeiro, wo sie im Haus seiner Schwester Jane leben. Als sie nach Europa zurückkehren, werden sie von Albert von Melzer, seiner Schwester Lilibet und Nuria Kapebe in Paris abgeholt. Wo sich die Dinge in eine für alle überraschenden Richtung entwickeln. Albert beginnt eine Dissertation über das englische Verfassungsrecht, während seiner Beziehung zu Anne Axoll kein gutes Ende beschieden ist. Alte Bekannte aus Band III ‚Frühling‘ tauchen wieder auf und gründen nach Auflösung der Universitäts-Hockeymannschaft eine Thekenmannschaft, die Corner Crocodiles, und ganz zufällig lernen Moritz und Albert den von ihnen verehrten, schwedischen Schriftsteller Ingomar von Iglitzki kennen. Von dem sie aber schwer enttäuscht sind. Überhaupt wird ihre Unbefangenheit der frühen Jahre durch einige bedrückende Ereignisse irritiert. Dazu trägt leider auch Alberts Bruder Thomas bei. Die 70er enden schließlich mit dramatischen Veränderungen auf der politischen Weltbühne. Das nächste Jahrzehnt verspricht, aufregend zu werden.